Das Revier der Blaukehlchen wurden über den Winter entbuscht. Dazu wurden einige Gräben geschlossen. Teilweise sieht es hier jetzt schon ein wenig wild aus. Wir hörten Passanten, die sich beschwerten, dass das zuvor so schöne Gebiet damit zerstört worden sei. Die Vögel hätten in den Bäumen doch immer so schön gesungen...
Tatsächlich hat man der Natur jedoch einen riesigen Gefallen getan: Es hätte nicht mehr lange gedauert und das Gelände wäre komplett verbuscht, groß gewachsene Bäume hätten dem Untergund das Wasser entzogen und für eine weitere Trockenlegung des ehemaligen Moors gesorgt. Arten wie das Blaukehlchen hätten dann keine Chance mehr gehabt.
Mit der Schließung der Entwässerungsgräben wird das Gebeit wiedervernässt. Auf den baumfreien Flächen können sich andernorts seltene Pflanzen und Tiere ansiedeln.
Einige gerodete Büsche und Bäume wurden liegen gelassen. Das Blaukehlchen schlüpft gerne durch das Ästewirrwarr und wird vielleicht sogar dort brüten...
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