Nutrias sind in unserer Region in Westfalen zwar nicht allgegenwärtig, aber auch nicht gerade selten zu beobachten. Vor allem Teiche in Parks, aber auch kleinere Bachläufe und Tümpel sind von ihnen ziemlich regelmäßig besetzt. Die Spuren der Nutrias - ihre Höhlen und Wanderwege - sind oft unübersehbar.
Dabei verhalten sich die Tiere sehr unterschiedlich scheu: In "freier Natur" besitzen Nutrias oft hohe Fluchtdistanzen und sind oftmals sogar überwiegend nachtaktiv, um dem Menschen auszuweichen. An Teichen und anderen vielbelebten Wasserstellen sind sie dagegen manchmal handzahm und werden zum Teil sogar aufdringlich, wenn sie gefüttert werden wollen.
Nutria sind im Übrigen reine Vegetarier und somit weder Jäger noch Räuber. Dennoch können sie großen Schaden anrichten, wenn sie Uferböschungen bis zum Einsturz untergraben und auch auf Feldern zeigen die Nager manchmal großen Appetit.
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